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Faszinierende Graumalereien mit Schattenwirkung

In diversen Räumen des Wohntrakts finden sich im Schloss barocke Grisaille-Malereien mit bildlichen Figuren. Sie stammen aus der Zeit zwischen 1680 und 1690. Grisaille (französisch, «Grau in Grau») ist die Bezeichnung für eine aus verschiedenen Grautönen bestehende monochrome Malerei. Sie beruht auf reiner Schattenwirkung. Ähnliche Malereien, die damals sehr populär waren, finden sich auch im Schloss Wildegg.

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Der Südwestturm über die Jahrhunderte

Diese Pläne der Kantonsarchäologie zeigen durch Farben gekennzeichnete bauliche Eingriffe aus verschiedenen Jahrhunderten am Beispiel von Querschnitten des Südwestturms.

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Besondere Deckenkonstruktion

Diese Hourdisdecke (aus dem Französischen: plancher hourdis) ist eine Deckenkonstruktion, die aus so genannten Hourdis (Hohlziegel aus Backstein) besteht, die zwischen Trägern aus Holz gehängt werden.Zur Hourdisdecke aus dem Jahr 1697 gehören ein Unterzug und Stützpfosten.

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Nicht verpassen: Die Finissage mit Alban Welti

Schöner Erfolg für die erste Ausstellung der Schloss Wildenstein AG in der Massena-Scheune in Bad Schinznach: Die Bilder von Künstler Alban Welt stiessen auf sehr grosses Publikumsinteresse. Einige der aussrucksstarken Bilder fanden neue Besitzer. Wer sich auch noch eines der begehrten Kunstwerke sichern möchte, kann dies bis am kommenden Sonntag tun. Dann findet dort zwischen 11 und 16 Uhr die Finissage statt. Alban Welti ist anwesend und freut sich über Ihren Besuch.

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Der Eingang zum Gefängnis

Das bis dahin ungenutzte Sockelgeschoss des Südwestturms erhält beim Umbau 1769 eine Türe. Zuvor war das erste Obergeschoss das Eingangsgeschoss. Er war über einen Hocheingang von aussen erschlossen. Schon damals pflegten die hohen Herren in der Höhe zu wohnen. Mit dem Einbau der Türe wurde neu nicht nur das Erdgeschoss, sondern der ganze Turm als Gefängnis genutzt. Mit je einer Zelle pro Etage.

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Rege Bautätigkeit über die Jahrhunderte

Hier handelt es sich um den Bauphasenplan der Ostfassade von Südtrakt (links) und Osttrakt (rechts). Die Farben weisen auf das unterschiedliche Alter der einzelnen Mauerpartien hin.

E-Trakt E-FassadeE-Trakt N-Fassade

Freigelegter Hocheingang

Hier sieht man den Hocheingang in den Südtrakt. Diese Türe stammt aus der Bauzeit des Südtrakts um 1401. 1484 wurde der Osttrakt erbaut. Seither verband der ehemalige Hocheingang von 1401 das 2. Obergeschoss des Osttrakts mit dem 2. Obergeschoss des Südtrakts. Im 17. Jahrhundert wird das Türgewände des ehemaligen Hocheingangs grau bemalt. 1756 mauert man diese Türe zu.

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Gemalte Souvenirs aus dem Aktivdienst

Im Westtrakt hinterliess das Militär während dem Aktivdienst 1940 in der Kantine und in weiteren Räumen mehrere Wandmalereien. Zu sehen sind unter anderem eine Soldatenhochzeit mit Kutsche, ein Radfahrer und ein Dragoner im Galopp. Diese Wandmalereien sind amüsante Zeitzeugnisse ohne grossen künstlerischen Wert.

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Renaissance des Handquader-Mauerwerks

Der Südwest-Turm aus dem 14. Jahrhundert ist im untersten Bereich mit einem sehr schönen Handquader-Mauerwerk versehen, das nach oben hin ausläuft. Handquader sind kleinformatige Steine, die mit einer Hand versetzt werden können. Diese Art des Mauerwerks war besonders im 11. und 12. Jahrhundert sehr populär und erlebte hier eine Renaissance. Dazu verwendet wurde ein Kalkstein, der sich sehr gut als Handquader eignet.

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Neuer Stuck fürs Schlafzimmer

Im künftigen Schlafzimmer von Schlossbesitzer Samuel Wehrli sind derzeit anspruchsvolle Stuckarbeiten im Gang. Die Spezialisten des Malergeschäfts Alfons P. Kaufmann aus Wallbach ziehen mit einer eigens angefertigten Holzschablone in diversen Arbeitsschritten neue Stuckaturen auf die Decke auf. Die Firma ist eine der wenigen, die solchen Stuck überhaupt herstellen kann. Für Dieter Kaufmann, Leiter der Gipserabteilung beim Malergeschäft Kaufmann, sind die Stuckarbeiten im Schloss Wildenstein denn auch nicht alltäglich: "Ein derart grosses Gesimse wie hier ist sehr selten." Wenn es fertig ist, wird es sicher auch entsprechend schön anzusehen sein.

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