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Das war prima, Carlos Lima!

Früher traf er ins Handballtor, letzte Woche kam er durchs Schlosstor von Wildenstein: Carlos Lima, seines Zeichens zweifacher Schweizermeister im Dreisprung und danach eine grosse Figur im internationalen Handball. Dort gewann er in verschiedenen Clubs die Schweizer, die Deutsche und die Spanische Meisterschaft, zudem war er Vize-Europapokalsieger. Mittlerweile ist Carlos Lima Moderator, Referent, Kommentator für das Schweizer Sportfernsehen und Teilhaber der Mediaagentur ACE2ACE outdoor media AG. Und als guter Freund von Ruth Wettstein von der Schloss Wildenstein AG liess er sich trotz Schlotter-Temperaturen auf eine witzige Schlossführung ein. Gemeinsam erkundeten die beiden jeden Winkel auf Wildenstein, folgten archäologisch und historisch spannenden Spuren, witzelten mit der Baucrew herum, suchten Schlossgespenster und philosophierten über die künftigen Aktivitäten im Schloss. Möglicherweise findet dort nun bald auch eine Schlosshof-Handball-Weltmeisterschaft statt, bei der man den Ball im Schlossbrunnen versenken muss.

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Engagement für Kinder und Jugendliche
Carlos Lima ist auch Botschafter der Laureus Stiftung Schweiz. Sie konzentriert sich auf die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie auf die Integration von sozial, wirtschaftlich oder anderweitig benachteiligten jungen Menschen. Laureus unterstützt vier soziale Sportprojekte in der Schweiz. Carlos Lima freut sich über jede Spende.

Der Schlosser im Schloss – und was ich daraus schloss

Kürzlich war ein Schlosser wegen einem Schloss im Schloss Wildenstein. Ich schloss daraus, es könnte   wegen einer geschlossenen Gesellschaft sein. Oder wollte der Schlosser verhindern, dass das Schlosstor ins Schloss fällt, wenn der Schlüssel innen steckt? Ganz ausschliessen kann man es wohl nicht. Ausserdem fragte ich mich: Was ist eigentlich die Mehrzahl von Schlosser? Sind das: die Schlösser? Wen ich auch fragte, keiner schloss sich dieser Meinung an. 
Stattdessen schnappte ich auf, dass die Schlosstür aus dem Schloss sprang und sich öffnete. Zu sehen war aber niemand. Das war garantiert das Schlossgespenst! Ich bekam es mit der Angst und wünschte, ich hätte ein Gewehrschloss. Stattdessen kaufte ich dann doch lieber bunte Gardinen für die Fenster. Damit wird Wildenstein jetzt zum Vorhängeschloss. 
Bevor diese Schlossgeschichte nun endet, möchte ich zum Schloss, äh, Schluss noch etwas konjugieren: du schliesst, sie schliesst; du schlossest, er schloss, du schlössest. Ich habe geschlossen.

René Moor

Die Pendeluhr mit acht himmlischen Melodien

Das wertvollste Stück der Möbelsammlung von Schlossbesitzer Samuel Wehrli ist die Effinger-Pendule. Er hat das Prachtstück 2013 ersteigert, derzeit wird es restauriert. Die Pendeluhr gehörte einst der Schlossbesitzerfamilie Effinger. Die Orgelpfeifen der Uhr können acht verschiedene Melodien spielen. Die Pendule ist ein Meisterwerk von Pierre Jaquet-Droz (1721-1790). Er war einer der bedeutendsten Schweizer Uhren- und Automatenbauer, der Stutzuhren und Prunk-Pendeluhren herstellte. Die Uhrenmarke ‹Jaquet Droz› ist nach ihm benannt. Charakteristisch für eine Pendule ist ihr mechanisches Pendel, das als Taktgeber dient. Erfunden wurde dieser spezielle Uhrentyp von Galileo Galilei.

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Ein Schloss ohne König - das Beste, das passieren kann!

Was macht man mit einem Schloss, wenn man keinen König dafür hat? Man überlegt erst mal, was man sonst alles damit anstellen könnte. Und da gibt es zum Glück einiges. Zu diesem erfreulichen Ergebnis kamen Ruth Wettstein von der Schloss Wildenstein AG, Andreas Ott vom büro a+o und René Moor von moor.text bei ihrem kleinen, aber feinen Strategie-Workshop zur Positionierung von Schloss Wildenstein. Was genau die drei dabei ausgeheckt haben, wird hier zwar noch nicht verraten. Doch jedes gelbe und grüne Post-it an der Wand steht für mindestens eine gute Idee. Wobei sich natürlich weiterhin auch Könige ohne festen Wohnsitz melden dürfen.

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Noch bis am Sonntag Armin Strittmatters Kunst geniessen

Die Vernissage war schon mal ein Erfolg: Rund 300 Personen liessen sich am vergangenen Sonntag in der Massena-Scheune von Armin Strittmatters besonderen Bildern bezaubern. Wer den Anlass verpasst hat, bekommt bis am Wochenende noch weitere Chancen, die Werke des Aargauer Malers zu sehen. Die Organisatoren der Schloss Wildenstein AG und Galerist Beat Bianchi freuen sich zusammen mit dem Künstler auf Ihren Besuch.

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Massena-Scheune, Schinznach Bad, Badstrasse 70


Öffnungszeiten
Mittwoch bis Freitag, 14 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag, 11 bis 16 Uhr

Finissage
Sonntag, 9. November, 11 bis 16 Uhr
Armin Strittmatter ist anwesend.

Bestdokumentierte Sammlung von Antikmöbeln der Schweiz

Schlossbesitzer Samuel Wehrli hat in den letzten Jahrzehnten rund 500 antike Möbel aus der Periode zwischen 1600 und 1850 gesammelt. Viele der Stücke stammen aus dem Nachlass ehemaliger Besitzerfamilien von Schloss Wildenstein. Samuel Wehrli möchte einen Teil dieser wertvollen Sammlung nach der Eröffnung von Schloss Wildenstein für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Darum hat er den Konservator Manuel Kehrli mit der Inventarisierung der Möbel beauftragt. In verschiedenen Durchgängen hat dieser nun sämtliche Möbel nummeriert, vermessen und nach deren Herkunft geforscht. Eine Möbelrestauratorin beschrieb dazu den Zustand jedes einzelnen Stücks. In einem weiteren Schritt baute ein Profifotograf in den Möbellagern ein mobiles Studio auf, wo er jedes einzelne Möbel bildlich in Szene setzte. Allein diese Arbeit dauerte zwei Wochen. Mittlerweile ist die Inventarisierung abgeschlossen. Keine vergleichbare Möbelsammlung der Schweiz ist derart gut dokumentiert. Als nächster Schritt wird aus dem Material bis spätestens 2016 eine Datenbank für Bildrecherchen aufgesetzt. Sie soll insbesondere der Forschung zur Verfügung stehen.
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10. Bilderbörse: Viele Bilder wechselten den Besitzer

Das war ein toller Rahmen für das Jubiläum: Die 10. Bilderbörse der Schloss Wildenstein AG und von Galerist Beat Bianchi in der Bärenmatte Suhr am vergangenen Wochenende war ein voller Erfolg. Das zahlreiche Publikum hatte die Wahl zwischen rund 800 Kunstgemälden, die zuvor für den Anlass eingeliefert wurden. Viele der Bilder fanden an der Bilderbörse einen neuen Besitzer. Damit ist die Chance gross, dass sie in ihrem neuen Zuhause an einem schönen Plätzchen aufgehängt werden, statt weiterhin ein tristes Dasein in einem dunklen Estrich oder Keller zu fristen. Die Schloss Wildenstein AG und Beat Bianchi freuen sich darüber und danken den Sponsoren Neue Aargauer Bank, Radio Argovia und der Zurich Generalagentur Aarau für die grosszügige Unterstützung.

So berichtete die Aargauer Zeitung letzte Woche über die Bilderbörse.

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Jetzt reinhören – Was die Polizei an der Bilderbörse wollte

Freuen Sie sich auch schon auf die 10. Bilderbörse der Schloss Wildenstein AG und von Galerist Beat Bianchi? Vom 24. bis 26. Oktober ist es in der Bärenmatte Suhr soweit. Kein Wunder, durchstöbern schon unzählige Leute ihre Keller und Estriche auf der Suche nach alten Schinken, die sie an der Bilderbörse an den Mann und an die Frau bringen können. Nur Galerist Beat Bianchi hatte in der Zischenzeit etwas ganz anderes zu tun: Er war zu Besuch im Studio von Radio Argovia und berichtete im Argovia-VIP über die Bilderbörse allgemein und im Speziellen darüber, was es mit einem mysteriösen Polizeibesuch an der Bilderbörse auf sich hatte: Der Polizeieinsatz an der Bilderbörse - Beat Bianchi erzählt ...

Alle Infos über die 10. Bilderbörse

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Mit den Restauratoren auf Entdeckungsreise im Schloss

Was machen eigentlich Restauratoren? Am vergangenen Wochenende konnte man das auf Schloss Wildenstein hautnah erleben. Anlässlich der Europäischen Tage des Denkmals lud der Schweizerische Verband für Konservierung und Restaurierung an den Arbeitstisch im Hof von Schloss Wildenstein ein. Gross und Klein konnten spielerisch mehr über den Beruf der Restauratoren erfahren. Die vielen Interessierten entdeckten dabei zum Beispiel scheinbar Unsichtbares unter UV-Licht. Oder sie erfuhren bei einer Führung von Kantonsarchäologe Peter Frey viel Neues über die Baugeschichte des Schlosses. Wieder andere erlebten bei einem Rundgang mit der Konservatorin-Restauratorin Mirjam Jullien bisher versteckte Wandmalereien. Das war so spannend, dass die beiden Tage im Schloss für alle viel zu schnell vorüber gingen.

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Sonnenverwöhntes Streichkonzert rührte zu Tränen

Ein romantischer Schlosshof, ein prächtiger Sommerabend und ein fantastisches Streicherensemble: Kein Wunder, gingen am vergangenen Sonntag beim Publikum an der Serenade des Kammerorchesters 65 im Schloss Wildenstein die Emotionen hoch. Zu den Werken von Jean Sibelius, Joseph Haydn und Antonin Dvorak wurden da und dort ein paar Tränen zerdrückt - derart berührend war die Darbietung der Musiker unter der Leitung von Alexandre Clerc und mit dem Solisten Benjamin Nyffenegger am Violoncello. Dabei hatte das wunderbare Wetter am Anfang sogar zu einer Verzögerung des Konzerts geführt. Die Sonne schien nämlich derart heiss auf die Köpfe des Ensembles, dass an ein geordnetes Musizieren nicht zu denken war. Zum Glück waren die Schlossmauern derart hoch, dass der Schatten bald für Kühlung sorgte.